Feng Shui mit der Axt im Rücken

Recht bekannt und kein Geheimnis ist, dass scharfe oder spitze Gegenstände oder Kanten von Bauten, ebenso wie Flächen welche auf das Haus zulaufen und welche auf das Haus gerichtet sind als schlechtes Feng Shui zu bewerten sind (Cutting Sha, Arrow Sha, Chopping Sha usw.). Ein Beispiel für ein derartiges Feng Shui Setup ist der Shanghai Tower. Er ist mit 127 Stockwerken nicht nur der zweithöchste Wolkenkratzer der Welt, sondern auch ein Beispiel für kontemporäre State of the Art Architektur. Und er ist ein ökonomisches Desaster. Trotz bester Lage und cutting edge Architektur ist nur ca. die Hälfte der vermietbaren Fläche tatsächlich auch vermietet.

Bild: Google Earth

Ist die Schneide, welche vom „Bieröffner“ Wolkenkratzer auf den Shanghai Tower zuläuft also einfach nur „Zufall“? Materialisten könnten dies einwenden, selbst wenn auch Materialisten zugeben werden, dass so etwas wie „Zugluft“, bzw. gerichtete oder punktuell getunnelte Luftbewegungen beim Menschen zu Krankheiten oder Unwohlsein führen können. Im Feng Shui ist der Körper des Menschen und der Baukörper eines Gebäudes das gleiche.

Hier zwei Bilder aus dem Jahre 2011 welche ich in Berlin aufgenommen habe:

Blick vom Zielobjekt auf das Sha Qi der scharfen Schneide des gegeüberliegenden Gebäudes

Ich ging so die Strasse entlang und sah die scharfe Schneide vom obigen Bild. Als Feng Shui Berater wendete ich meinen Blick um 180° und sah folgendes:

Ein totes Geschäft

Keine Überraschung, als einziger Laden an der gesamten langen Chausse war er genau derjenige, welcher eingegangen war und auch der einzige, auf den die Schneide exakt zeigte. Das ist die allgemeine Regel. Nach dem x-ten Beispiel solcherart kann man durchaus von einer Regel sprechen. Das Geschäft von z.B. Schlachthöfen oder Recyclinganlagen dürfte andererseits mit solch einem Feng Shui gut laufen. Was tun wenn einne solche Schneide zu ihrem Fenster herein kuckt? Lassen Sie einfach die Rolläden oder die Außenjalousien herunter.