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Die Geologie wird von den anderen exakten Wissenschaften ob ihrer „Ungenauigkeit“ oft belächelt. Manch ein Geologe mag sich damit nicht abfinden, die verständigeren leben gut damit, sich selbst auch als Künstler zu verstehen. Kein Feldgeologe kommt ohne ein gewisses Gespür aus, auch wenn er es nie zugeben würde.
Feng Shui hingegen ist keine Wissenschaft, sondern eine ergebnis- und praxisorientierte Kunst mit zahlreichen wissenschaftlichen Grundlagen.
„Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Einzelteile“ – diese Erkenntnis gibt der Geologie den Sinn und das Feng Shui beruht auf ihr. Im Feng Shui weiss man, dass es unmöglich ist, zu allen Zeiten an jedem Ort reproduzierbare Ergebnisse zu erzielen. Man weiss, dass Ort und Zeit jeweils einmalig sind und man die zugrundeliegenden universalen Muster anwenden muss um Ergebnisse zu erzielen. In der Geologie hingegen wird viel gegen die Natur gewürgt, oft endlich vergebens.
Die Grundannahmen der Geologie beruhen im wesentlichen auf der Newton´schen Weltanschauung.
Das Feng Shui ist nur eine der Hauptrichtungen der chinesischen Künste, die alle im selben Weltbild beheimatet sind, dessen zentraler Begriff ist „Qi“. In diesem Artikel gehe ich nicht weiter auf den Begriff des Qi ein, jedoch sind die grundlegenden Unterschiede zwischen den beiden Künsten kaum überbrückbar. Im Feng Shui betrachtet man die Erscheinungen und zieht Vergleiche und Analogien, in der Geologie versucht man alle Erscheinungen materiellen Ursachen zuzuordnen.
Deswegen sind die Herangehensweisen von Feng Shui und Geologie inkompatibel.
Dennoch sind Feng Shui und Geologie praktische, erdbezogene Künste. Da sie sich mitunter ähneln, lassen sich deren Beobachtungen und jeweiligen Schlüsse miteinander vergleichen. Beispiele folgen.
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