Mond Feng Shui im Garten

Das gärtnern nach dem Mond Feng Shui wird im Garten keinen Erfolg zeitigen ohne ausreichend fruchtbaren Boden, ohne ausreichende allgemeine Pflege und bei Anwendung der Mondregeln unter falschem Wetter. Der Begriff Feng Shui in diesem Zusammenhang bezieht sich auf die astronomisch für das Gärtnern günstigen Tage die durch den Mond bestimmt werden. Darüber hinaus gibt es zahlreiche weitere Faktoren wie z.B. die Stellung der Pflanzen untereinander nach hilfreich oder abträglich, Verlangen der Pflanzen nach passendem Dünger, die Anwesenheit von Nützlingen im Garten und die Liebe des Gärtners für seine grünen Zöglinge. Wer mit Chemie gärtnert der braucht den Mond nicht. Mein Vater war ein ausgezeichneter Gartenmeister, sein Garten florierte bereits üppig bevor er von den Mondregeln Kenntnis erlangte. Allerdings schwor er auf die Mondregeln nachdem er sie geprüft und getestet hatte. Dieser Artikel kann nur ein Streiflicht auf die wichtigsten Regeln geben.

Welches System soll ich nutzen?

Derzeit sind zwei Systeme gängig, das klassische nach den Sternzeichen in 30° Sektoren und das anthroposophische nach den sichtbaren Tierkreisbildern.

Das klassische System nach den Sternzeichen ist seit dem Altertum erfolgreich in Gebrauch, wesentlich unkomplizierter in der Anwendung und nach meiner Erfahrung auch wirksamer. Ich empfehle daher die Verwendung des klassischen Systems.

Zu- und abnehmender Mond

Vom Tag des Neumonds ab nimmt der Mond bis zum Vollmond etwa 14 Tage lang zu, bis die linke Seite der Sichel voll ist. Die Eselsbrücke die ich als Kind gelernt habe ist das alte deutsche nach links offene z für „zunehmend“. Vom Tag des Vollmonds ab schwindet die Mondoberfläche und die Sichel wird nach rechts offen, die Eselsbrücke ist das a für „abnehmend. Dazwischen liegen die Zeiten in denen der Mond zur Hälfte erleuchtet ist.

Abnehmender Mond oder auch toter Mond hilft beim Trocknen und Schwinden, zunehmender Mond macht voll und saftig, je näher am Vollmond desto besser. Kurz vor Vollmond geerntete Pflanzen schmecken am besten und haben den höchsten Wirkstoffgehalt. Wollen Sie Pflanzen trocknen und haltbar machen, gelingt die Verarbeitung am besten bei abnehmendem Mond bis kurz vor Neumond zum einlagern oder abfüllen in Gläser, im Garten ist diese Zeit für alles gut was vergehen, verlangsamt und zerfallen soll. Kurz nach Neumond ist eine gute Zeit zum säen und für alles was oberirdisch keimen soll. Kurz nach Vollmond steckt man Knollen und alles was unterirdisch wachsen soll in die Erde.

Das Prinzip ist: bei zunehmendem Mond atmet die Erde aus. Die Säfte steigen nach oben. Die Kraft geht in die oberirdischen Teile. Bei Neumond gilt das umgekehrte, die Kraft geht zurück in die Erde, in die Wurzeln.

Die Sternzeichen beim gärtnern

Die Luftzeichen Zwillinge, Waage und Wassermann helfen beim Blühen und helfen bei der Entfaltung von Düften und Aromen. Für den Garten werdenfür die beste Wirkung die Zwillinge verwendet, danach die Waage und der Wassermann ist nach meiner Erfahrung in Garten neutral oder kaum zu gebrauchen.

Die Wasserzeichen Krebs, Skorpion und Fische helfen ganz allgemein beim Faulen, insbesondere Skorpion und Fische. Krebs macht die Blätter fett. Der Skorpion hat die Eigenschaft des Faulens gekoppelt mit der des Giftes. Da „Gift“ eine Frage der Dosis ist, werden alle arzneilichen Wirkstoffe in Pflanzen bei Mond im Skorpion ihre höchste Wirksamkeit entfalten.

Die Feuerzeichen Löwe, Schütze und Widder wärmen und trocknen. Sie sind gut geeignet zur Ernte von Samen und können genutzt werden für alles was getrocknet oder gedörrt werden soll.

Die Erdzeichen Jungfrau, Steinbock und Stier sind kalt und geben Struktur. Wer Samen oder Knollen Pflanzen oder stecken will sollte den Mond in der Jungfrau nutzen, in der Jungfrau wurzelt alles am besten in der Erde da sie das wärmste der Erdzeichen ist.

Die Sternzeichen der Sommer- und Herbstmonate sind im Allgemeinen im Garten besser verwendbar als die der Wintermonate. Der Steinbock bspw. verhärtet, mineralisiert und strukturiert sehr gut, die Fische lösen auf was der Skorpion vergiftet hat und der Geist fährt mit dem Schützen zum Himmel.

(Mehr über das Wesen der Sternzeichen hier und über das Bauen mit dem Mond hier).

Dieser Artikel kann nur einen oberflächlichen Überblick zum Thema „Mond Feng Shui im Garten“ sein und ist als Anregung zur eigenen Bildung gemeint. Ein sehr gutes Buch zum Thema ist „Mondstrahlen“ von Ute York, oder auch die beiden ersten Bücher der „Mondpäpstin“ Johanna Paungger.

Ob und was man bei Zuya von derartigen Pflanzregeln kennt oder anwendet weiss ich leider nicht, aber von dort können Sie CBD in der Schweiz kaufen.