Die Wurzeln der Anticannabispropaganda

Harry Anslinger war ein mächtiger Mann, der Kopf des U.S. Treasury Departments Bureau of Narcotics. Obwohl Hanf seit Menschengedenken auch als psychoaktive Substanz verwendet wurde, hatte er seine ganz eigene Anschauung bzgl. dieser psychoaktiven Pflanze und setzte diese mittels Propaganda auch knallhart durch. Wie bei jeder erfolgreichen Propaganda, klebt der Dreck noch immer kaum verändert im Hirn so manches Zeitgenossen. Lassen wir also Herrn Anslinger persönlich zu Wort kommen:

“Marihuana leads to pacifism and communist brainwashing.”

Harry Anslinger

Wir lernen also, dass das Zeug pazifistisch macht und gleichzeitig kommunistisch. Der Kommunismus an sich ist nun nicht bekannt für seine pazifistischen Mehoden.

“Marijuana is an addictive drug which produces in its users insanity, criminality, and death.”

Harry Anslinger

Die langjährige Erfahrung zeigt eher, dass das Zeug in hohen Dosen wohl mehr oder weniger lethargisch macht, die Kriminalisierung wurde aber erst durch die Kriminalisierung real, und sterben müssen wir alle. Es gibt aber auch andere Kriminelle die Hanf rauchen. Doch.

“Reefer makes darkies think they’re as good as white men.”

Harry Anslinger

Umgekehrt mag man entgegen: Ey Harry, rauch das mal, dann hörst Du auf so einen Naziquatsch zu verbreiten der selbst den Urnazis unbekannt war.

“Marijuana is the most violence-causing drug in the history of mankind.”

Harry Anslinger

Mh ja klar, im Fernsehen.

„You smoke a joint and you´re likely to kill your brother“

Harry Anslinger

Naja mein Bruder hat früher oft gekifft, mich aber nie ermorden wollen. Irgendwelche Fälle die entsprechend Mr. Anslinger gelaufen wären sind mir nicht bekannt. Mein Bruder war aber eher Pazifist. Also 1:0 für Dirty Harry.

Marijuana is taken by musicians. And I´m not talking about the good musicians, but the Jazz type…“

Harry Anslinger

Wir können hier vom Drogenpapst lernen, dass 1. Jazzmusik keine gute Musik ist, aber auch dass 2. Jazzmusiker in toto schlechte Menschen sind.

So, genug des Schwachsinns, Hauptsache die Leute fressen den Dreck. Folgend ein paar weitere ehellende Originaldokumente. Sie offenbaren u.a. dass Marijuana gespritzt wird, dass Frauen durch den Konsum völlig willenlos werden, dass das Zeug vom Teufel persönlich kommt und viele weitere einzigartige Juwelen der Weisheit:

Bitte spritzt euch kein Marijuana, das sind Fake News!

Das ihr müsst ihr einfach so glauben, weil es steht auf einem Plakat

Für Männer ist das Zeug also völlig harmlos? Äh?

Marijuana muss irgendwas für Strumpffetischisten sein, richtig?

Der Backlash

Da Propaganda polar ist, kippt sie irgendwann in ihr Gegenteil. Und wenn man in einer sexuell derart unterdrückten Gesellschaft wie den USA der 50er Jahre so heftig auf dem Sexknopf rumhämmert wie der gute alte Harry, dann muss man sich nicht wundern dass 1-2 Jahrzehnte später die Scheisshippies leider daran glaubten das Zeug mache tatsächlich irgendwie frei. Auch diesen Dreck bekommt einige Leute nicht aus dem Hirn.

Zum Glück hat die Gesamtschleimigkeit inzwischen etwas nachgelassen, und wer die zum Schlafmittel umgezüchtete Hanfvariante unbedingt haben will, der bekommt sie in Deutschland und der Schweiz legal hier als CBD Joint.

24 Stunden Pflege

Ok, es waren eher 31 Stunden, dass ich diesen unerwarteten Patienten bei mir im Wohnzimmer hatte. Ich fand ihn bewegungslos und auf dem Rücken liegend auf der Strasse. Die Krähen hatten sich bereits verabredet und kreisten im Schwarm eifrig krächzend über ihm. Zum Glück war der Patient bei Bewusstsein und ansprechbar, der unmittelbaren Gefahr bei lebendigem Leib zerhackt zu werden war er sich offenbar bewusst. Er liess sich also widerstandlos vom Boden aufnehmen, berappelte sich irgendwie auf meinem rechten Arm und liess sich in die Höhle des Menschen nehmen. Dort schlief er dann 11h am Stück bis 9 Uhr abends. Nach seinem Heilschlaf kehrten seine natürlichen Instinkte zurück und er zeigte Anzeichen des Unwohlseins in solch nächster Nähe zum potentiellen Fressfeind, also mir. Nahrung nahm er nicht an. Auf Anraten der Vogelwarte tat ich ein paar Handtücher in einen Umzugskarton und tat den armen Kerl dort hinein. Am nächsten Tag kamen Leute von der Vogelwarte und nahmen ihn mit. Und nach etwa 2,5 Wochen kam der Anruf, dass Frau Bussard als geheilt in die Freiheit entlassen wurde. Da gehören Vögel ja auch hin. Den Vogel fand ich vor einer verglasten Verbindungsrampe zwischen zwei Gebäuden, da war der Vogel wohl gegen geflogen und abgestürzt.

Solche Glasscheiben kennen wir wohl alle. Aus dem nichts knallt man gegen eine unsichtbare Wand, man hat es nicht kommen sehen. Was das sein kann, ist bei jedem etwas anderes. Es kann Arbeitsverlust sein, unerwartete Wendungen in Beziehungen, unerwartete Krankheit, oder einfach das Tabuthema Alter, welches sich nicht darum kümmert dass es Tabu ist und trotzdem kommt. Meistens kann man wieder auf die Beine (oder in die Luft, bzw. in die gewohnte Umgebung) kommen. Es braucht nur jemanden, der sich hoffentlich damit auskennt, wie die angemessene Pflege zu geben ist.

Farbe und Metaphysik – Grün und Weiss in West und Ost

Farbe und Metaphysik: Grün und Weiss

Kurz zur Erklärung: im Fünf Elemente Zyklus entspricht die Farbe Weiss dem Metall und die Farbe Grün dem Holz. Metall schlägt, kontrolliert, oder zerstört Holz. Grün ist in der chinesischen Philosophie die Farbe des Ostens, des Sonnenaufganges, des Frühlings, der Pflanzen und des organischen Wachsens bzw. der Ausdehnung.

Weiss ist die Farbe des Westens, des Sonnenunterganges, der Ernte, des Todes, der Trauer und des Herbstes. Das der Farbe Weiss entsprechende Gefühl ist die Trauer. Es handelt sich also um eine Farbe des Abschlusses, des Abschieds und des Zusammenziehens.

Welche Entsprechungen finden sich für diese Farben in Bezug auf die Kontinente? Im Osten geht die Sonne auf, zwar ist mit dem Reich der aufgehenden Sonne Japan gemeint, doch das Morgenland liegt definitiv im Osten. Im Abendland hingegen geht die Sonne unter.

farbeDie Ausprägung von Wissenschaft und Phiosophie fügt sich in dieses Bild. Im Osten denkt man organisch und über lange Zeiträume. Die Betrachtung des Ganzen sowie des Lebendigen steht über der Betrachtung des Details.
Anders bei uns im Westen: der Weisskittel ist das Symbol unserer Wissenschaft. Geforscht wird vorwiegend am toten oder getöteten Objekt. Es wird mit Metall seziert und geschnitten, mit Mikrosonden und allerlei metallenem Gerät das kleinste Teil erforscht und durchleuchtet. Das grosse Ganze wird dabei gerne und leicht übersehen.

Mentalitätsunterschiede zwischen West und Ost

Als im westlichen Wertesystem konditionierte Personen gehen wir wie selbstverständlich davon aus, daß unsere Weltsicht die „Richtige“ ist, Mentalitätsunterschiede erwarten wir eher nicht.
Dazu gehört, daß Bildung gratis zu haben sei und wenn sie denn etwas kosten muss, das einmal ausgestellte Zertifikat als Beweis dafür genügt alles Wesentliche gelernt zu haben.

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