Aufräumen, Decluttering und Entrümpeln im Feng Shui

Entrümpeln„Feng Shui gegen das Gerümpel des Alltags“ von Karen Kingston ist wohl das bekannteste Buch zum Thema Entrümpeln und viele verbinden das Entrümpeln mit dem Feng Shui an sich. Feng Shui funktioniert ohne vernünftiges Entrümpeln nicht gut, allerdings ist Entrümpeln alleine kein Feng Shui. Wie kann man Feng Shui sinnvoll und einfach mit dem Entrümpeln verbinden?

Karen Kingstons Regeln zum Entrümpeln

Den Inhalt ihres Buches kann man in drei Punkten zusammenfassen:

  1. Wirf alles weg was Du entweder mehrfach hast, oder was Du nicht in Gebrauch hast.
  2. Wirf alles weg bzw. repariere was kaputt ist.
  3. Wirf alles weg was in Dir schlechte Erinnerungen oder Gefühle hervorruft.

Das sind sehr gute Tipps, die dabei helfen alles unnötige aus dem eigenen Umfeld zu entfernen und alte Energien bzw. Erinnerungen oder Gewohnheitsmuster hinter sich zurück zu lassen. Ich kann diese Tipps nur weiter empfehlen.

Entrümpeln und Decluttering aus Feng Shui Sicht

Im Feng Shui spielt nicht nur eine Rolle was man hat, sondern auch wie es angeordnet ist, wie es aussieht bzw. welchen Eindruck es macht und wo es steht. Man kann einen Schrank, ein Sofa oder eine Sitzgruppe auf  unterschiedliche Arten im Raum anordnen, sodass entweder ein ordentlicher oder unordentlicher Eindruck entsteht. Symmetrie ist in den meisten Fällen günstig – schiefe, krumme oder asymmetrische Anordnungen sind meist ungünstig. Dann stellt sich die Frage nach den Dekorationselementen und Bildern. Habe ich z.B. eine Elefanten- oder Überraschungs-Ei Sammlung mit hunderten Figuren in Reihen im Zimmer stehen, oder wenige Einzelelemente welche den Raumeindruck akzentuieren? Oder besteht mein Haus gar aus einer museumswürdigen Sammlung? Oder sieht es weiss, glatt und kahl aus wie im Spital? Je nachdem wird auch der Grundeindruck hinsichtlich der Ordentlichkeit ausfallen.

Die Bewegungsfreiheit spielt ebenfalls eine Rolle. Das fängt damit an, das keine Sachen auf dem Fussboden liegen haben sollte – der Weg muss überall frei sein. Wenn Möbel so platziert sind dass sie im Weg stehen, die Bewegungsfreiheit behindern, oder Türen blockieren, dann stehen sie schlecht.
Andererseits kann man mit Möbeln sehr gut den Qi-Fluss korrigieren oder den Raum entsprechend der gewünschten Wirkungen aufteilen, sodass sich harmonische Proportionen von offenem zu belegtem Raum ergeben, bzw. zwischen flachen, mittleren und hohen Möbeln. Auch die Positionen der Bilder oder Poster spielen dabei eine grosse Rolle.

Wie die einzelnen Möbel in der Beziehung zum Raum aufgestellt werden, trägt viel zum Feng Shui bei. Ein Beispiel wäre die Position des Sofas oder der Sitzbereiche (rechts unten ist die Tür):

Die Häkchen zeigen günstige Bereiche zum längeren Verweilen an
Die Häkchen zeigen günstige Bereiche zum längeren Verweilen an

Entrümpeln Sie erst die Wohnung, indem Sie die Räume günstig und sinnvoll strukturieren. Erst danach sollten Sie beginnen die Regalflächen und Schrankinhalte zu entrümpeln. Dann ist es Zeit, das Thema  Decluttering im Kleinen anpacken.

Ein Gedanke zu „Aufräumen, Decluttering und Entrümpeln im Feng Shui“

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